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Rozwój wynagrodzenia

Awans na wyższy stopień w TVöD – instrukcja

Jak najlepiej wykorzystać staż na kolejnych stopniach w służbie publicznej.

Der Aufstieg von Stufe 1 bis Stufe 6 im TVöD erfolgt automatisch nach ununterbrochener Einstellungszeit in derselben Entgeltgruppe.

Stufenlaufzeiten im Überblick (§ 16 TVöD)

ZielsufeLaufzeit in der vorherigen StufeGesamterfahrung in der Gruppe
Stufe 21 Jahr1 Jahr
Stufe 32 Jahre3 Jahre
Stufe 43 Jahre6 Jahre
Stufe 54 Jahre10 Jahre
Stufe 65 Jahre15 Jahre

Die Werte gelten für alle Entgeltgruppen – wie hoch der Sprung ausfällt, hängt von der Gruppe ab. Ein Vergleich der Stufen finden Sie im Stufenvergleich.

Tipps für einen schnelleren Stufenaufstieg

  • Einschlägige Berufserfahrung verhandeln: Bei der Neueinstellung können Vorbeschäftigungszeiten anerkannt werden, sodass Sie direkt in Stufe 2, 3 oder höher eingestuft werden (§ 16 Abs. 2 TVöD).
  • Leistungsverkürzung beantragen: Nach § 17 Abs. 2 TVöD kann der Arbeitgeber bei überdurchschnittlicher Leistung die Laufzeit in den Stufen 4, 5 und 6 verkürzen.
  • Stufengleiche Höhergruppierung: Seit 2017 erfolgt bei einer Höhergruppierung die Zuordnung stufengleich (gleiche Stufe wie in der bisherigen Gruppe).
  • Wechsel in die gleiche Gruppe: Ein Arbeitgeberwechsel innerhalb derselben Entgeltgruppe lässt den Anspruch bestehen, wenn Vorbeschäftigungszeiten angerechnet werden.

Wann wird die Laufzeit gehemmt oder verlängert?

Längere Fehlzeiten können den Aufstieg hinauszögern. Liegen Leistungen dagegen erheblich unter dem Durchschnitt, verlängert der Arbeitgeber die Laufzeit um jeweils ein halbes Jahr und prüft die Voraussetzungen jährlich neu (§ 17 Abs. 2 TVöD).

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Aufstieg bis zur Stufe 6?

Insgesamt 15 Jahre ununterbrochene Beschäftigung in derselben Entgeltgruppe: Stufe 2 nach einem Jahr, Stufe 3 nach drei, Stufe 4 nach sechs, Stufe 5 nach zehn und Stufe 6 nach fünfzehn Jahren Gesamterfahrung. Der Aufstieg erfolgt automatisch, ein Antrag ist nicht erforderlich.

Was passiert bei einer Neueinstellung mit Vorbeschäftigungszeiten?

Vorbeschäftigungszeiten können bei der Neueinstellung angerechnet werden (§ 16 Abs. 2 TVöD). Entscheidend ist einschlägige Berufserfahrung in derselben Entgeltgruppe – wer entsprechende Erfahrung mitbringt, startet direkt in Stufe 2, 3 oder höher und muss die Laufzeit nicht erneut vollständig absitzen.

Kann der Stufenaufstieg verkürzt werden?

Ja. Liegen Leistungen erheblich über dem Durchschnitt, kann der Arbeitgeber die Zeit für das Erreichen der Stufen 4 bis 6 um jeweils ein halbes Jahr verkürzen (§ 17 Abs. 2 TVöD). Umgekehrt ist bei erheblich unterdurchschnittlicher Leistung eine Verlängerung möglich.

Wie wirkt sich eine Höhergruppierung auf die Stufe aus?

Seit der Reform von 2017 erfolgt die Zuordnung bei einer Höhergruppierung stufengleich: Die bisherige Stufe wird in die neue Entgeltgruppe übernommen, sofern das bisherige Tabellenentgelt nicht unterschritten wird. Befördert ein Arbeitgeber dagegen in eine niedrigere Gruppe, wird die Stufe neu zugeordnet und das bisherige Entgelt gesichert.

Werden Zeiten des Elternzeiturlaubs angerechnet?

Zeiten der Elternzeit zählen in der Regel mit, ebenso befristete Zeiten beim selben Arbeitgeber. Unterbricht sich die Beschäftigung, etwa durch eine mehrjährige Pause, kann die Laufzeit anknüpfen oder neu beginnen – im Einzelfall entscheidet der Arbeitgeber nach den Vorgaben des TVöD.

Woran erkenne ich meine aktuelle Stufe?

Die Stufe steht in der Entgeltabrechnung und im Arbeitsvertrag. Berechnen Sie mit dem TVöD Rechner die Unterschiede zwischen Stufe 1 und Stufe 6 für Ihre Entgeltgruppe – die Differenz beträgt je nach Gruppe mehrere hundert Euro monatlich.